Könnt ihr euch noch an die Vorrunde des Master Cups in London letzten Jahres erinnern. Dort spielte Robin Söderling groß auf. Der Schwede, der nach seinen
Das neue Jahr startete mit dem Einladungsturnier Abu Dhabi und dort schlug sich der Schwede wacker, schlug Roger Federer und verlor im Finale gegen Rafael Nadal. Aber es wirkte nicht so, als ob Söderling einen solchen Start hinlegen sollte, wie es folglich auch geschah. Das Unheil nahm seinen Lauf in Chennai. Hier gehörte der Schwede eigentlich zu einem der Turnierfavoriten neben den Kroaten Marin Cilic. Während dieser seiner Stellung auch gerecht wurde, er konnte seinen Titel verteidigen, musste Söderling bereits in Runde 1 die Segel streichen. Er unterlag der damaligen Nummer 100 Ginepri 4-6 5-7.
Ein ernüchternder Start, aber verkraftbar, da die Australien Open mehr Priorität genossen. Nur, hier wurde es nicht besser. Sein Gegner in der ersten Runde war der Spanier Marcel Grannolers - u
nd es sollte auch der einzige bleiben. Dabei begann alles sehr gut. Die ersten 2 Sätze gewann der Schwede mit 7-5 6-2 und kaum einer der 200 mitgereisten schwedischen Fans befürchtete noch eine Niederlage. Aber das Blatt änderte sich, doch dann stieg seine Fehlerquote und seine Ungeduld gegen einen defensiveren Gegner. Söderling schied trotz 2:0 Führung in der 1. Runde der Australien Open aus und erlebte damit seine erste große Enttäuschung im neuen Jahr.«Ich begann sehr schlecht und beendete das Spiel sehr schlecht» erklärte ein frustrierter Söderling, der damit einen glatten Fehlstart in die Saison 2010 hinlegte. Und das, obwohl das letzte Jahr mit dem Eindringen in die Top 10 das erfolgreichste seiner Karriere war. Aber für vergangene Erfolge kann man sich nichts mehr kaufen. Und so wird Söderling bald wieder sie in die Spur finden müssen, am besten schon nächste Woche in Rotterdam. Dort geht er als 3. gesetzter an den Start, hinter Novak Djokovic und Nikolay Davydenko. In der ersten Runde spielt der Schwede gegen Florent, wollen wir aus seiner Sicht hoffen, dass ihm nicht dasselbe Schicksal ereilt wie in Chennai und Melbourne.
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