Nicht für jeden Spieler lief dieses Jahr die Sandplatzsaison wie derjenige es sich vorgestellt hatte. Besonders i
interessant sind dabei 3 Spieler, die letztes Jahr im Halbfinale des nächsten Grand Slam Turnier standen, nämlich in Wimbledon. Wenn mit Tommy Haas mal ausnehmen (der leider immer noch wegen seiner Verletzung ausfällt und es auch noch weiter tun wird), hätten wir hier Roger Federer, Andy Roddick und Andy Murray, für die es letztes Jahr in London äußerst erfolgreich lief, wohingegen das diesjährige Frühjahr ausbaufähig war.Fangen wir mit Roger Federer an, zu sagen, dass seine Sandplatzsaison schwach war, ist wohl etwas übertrieben, schließlich erreichte er immerhin ein Master Finale und das Viertelfinale in Paris. Dennoch kann man nicht von der Hand weisen, dass man wohl mehr erwartet hätte von dem Schweizer, nach seinen letztjährigen Erfolgen in diesm Saisonabschnitt. Nein, wirklich rund lief es nicht bei ihm. Zunächst spielt er während der 3 Sandmasters eher enttäuschend. Ein Ausscheiden im ersten Match in Rom, ein Halbfinalaus in 250er Turnier Estoril, dafür aber ein respektables Abschneiden in Madrid. Aber wie er selbst erwäh
nte, ist das Ergebnis bei Roland Garros am Entscheidensten bei der Nachbetrachtung der Sandplatzsaison. Auch hier war sein Auftreten nicht schlecht, aber er scheiterte gegen einen an diesem Tag formidablen auftrettenden Robin Söderling, den er an diesem Tag einfach nicht gewachsen war. So blieb die jetzt neue Nummer 2 der Welt im Frühjahr titellos, nachdem er in Melbourne triumphierte.Ein ähnlicher Verlauf der Saison kann man auch bei Andy Murray sehen, dem Finalgegner Federers in Melbourne. Für den Briten wurde die Sandplatzsaison wie so oft relativ enttäuschend, man merkte deutlich, dass dies sein schwächester Belag ist. Der Anfang dieser Saisonphase war desaströs, in Monte Carlo ging er gegen Kohlschreiber unter, und schied ihn Rom gegen den starken Ferrer aus. Besser waren das seine Auftritte in Madrid (Viertelfinale) und Paris (Achtelfinale), doch wirklich erbauend waren auch diese nicht. Wie so oft fehlte der Nummer 4 die Aggresivität um seinen Gegner auch dauerhaft unter Druck zu setzen, und was besonders auf Sand sehr wichtig ist.
Auch von dem Namensvetter Murrays aus der USA ist hinlänglich bekannt, dass Sand ihm keineswegs liegt. Entsprechend wenig spielte Roddick auf der
Alle 3 genannten Spieler dürften nun froh sein, dass die Sandplatzsaison hinüber ist und die Rasensaison beginnt. Jener Saison abschnitt, der ihnen letztes Jahr viel Erfolg brachte. Denn alle eint die Tatsache, dass ihnen das Spiel auf den grünen Untergrund besser liegt als auf der roten Asche. Die 2 großen Vorbereitungsturniere in London und Halle sind gespielt, sehr stark war keiner der 2. Am ehesten überzeugte noch Federer, der aber gegen Hewitt ein schwaches Finale spielte. Für Roddick und Murray war in Queen's schon früh Ende. Aber wir haben bereits bei den French Open gesehen, dass man auch ohne gute Vorbereitungsturniere bei einem Grand Slam durchstarten kann (siehe Söderling, Berdych und auch Melzer). Nächsten Montag wird es ernst ......
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