Dienstag, 22. November 2011

ATP World Tour Finals: Ferrer sorgt für Überraschung

Beim ersten Spieltag bei den ATP World Tour Finals sorgte David Ferrer für die erste Überraschung des Turniers. Der Finalist aus dem Jahr 2007, der letztes Jahr ohne Sieg in der Gruppenphase ausschied, siegte in seinem ersten Match in 2 Sätzen gegen Andy Murray, der zu den Titelkandidaten zählt. Allerdings scheint es so, dass der Brite angeschlagen in das Match ging, die Rede war von einer Oberschenkelzerrung, weswegen er evtl. sogar kein weiteres Match bestreiten könnte, was sich hoffentlich nicht bewahrheiten wird. Es war der erste Sieg Ferrers gegen Murray auf Hard Court:
"Ich bin sehr glücklich. Andy hier in London, in seiner Heimat zu schlagen, ist eine schwere Aufgabe. Ich habe sehr konstant gespielt heute. Wobei der erste Satz wohl etwas besser war als der 2., in dem ich etwas nervöser war.
Ich denke, dass es sehr wichtig ist gut in die Gruppenphase zu starten. Es ist klar, dass man mindestens 2 Matches gewinnen muss um das Halbfinale zu erreichen. Meiner Meinung ist das Turnier etwas Besonderes und sehr wichtig." (David Ferrer)
Knapp an einer Auftaktniederlage schrammte Novak Djokovic vorbei. Der Serbe spielte gegen Tomas Berdych und erwichte gleich einen glatten Fehlstart mit 0-4. Obwohl er ein Break aufholen konnte ging er 0-1 Sätze in Rückstand. Mit einer besseren Aufschlagquote und weniger Fehler gelang ihm danach der Ausgleich. Der 3. Satz war zuerst recht offen, bis Berdych die Initiative ergriff und mit tollen Angriffen das Break erzwang - nur um direkt danach wieder abzugeben. Daraufhin ging es in den Tiebreak, den Berdych mit verherrenden Vorhandfehlern abgab und so das Match aus der Hand gab.

Ähnlich knapp war es auch bei Mardy Fish, der Rafael Nadal an den Rand einer Niederlage hatte, aber wie Berdych den entscheidenten Tiebreak verlor. Die Reihe komplettiert Roger Federer, der gegen Jo-Wilfried Tsonga wie in Paris gewann, diesmal jedoch 3 Sätze brauchte. Die ersten beiden waren jeweils recht einseitig. Satz 3 dagegen war lange offen, bis Tsonga mit Fehlern dem Schweizer zum entscheidenten Break verhalf.

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