Das hier ist der letzte Teil unseres großen Jahresrückblicks. Wir (Christian und ich) wünschen euch unseren Lesern einen guten Rutsch ins neue Tennisjahr und dass eure Lieblingsspieler auch viel gewinnen. Wir danke fürs Lesen und würden uns freuen euch auch im nächsten Jahr wieder einladen zu dürfen um mitzulesen. Ihr könnt bei den Kommentaren auch immer Anregungen,Wünsche oder Beschwerden schreiben, wir nehmen diese gerne zur Kenntnis und versuchen sie zu verbessern.
Über Österreicher gibt es normal nicht viel zu berichten, oder zumindest nicht über viele Spieler, aber dieses Jahr ist viel passiert und in diesem Teil unseres Rückblicks will ich auf die drei Österreicher die dieses Jahr am präsentesten waren, oder zumindest von denen man am meisten gehört hat, zurückblicken und euch nochmal ihre Erfolge und Niederlagen zeigen. Viel Spass dabei!
Jürgen Melzer:

Er ist seit Jahren die klare Nummer 1, ausser dieses Jahr als diese Position in Bedrängnis kam aber später mehr dazu, und auch dieses Jahr konnte er diese Position halten und sich beweisen als Österreichs bester Mann. Sein Highlight war sicherlich der Sieg bei seinem Heimturnier in Wien den er gemeinsam mit seiner Freundin, mit der er seit diesem Jahr zusammen ist, Mirna Jukic (Schwimmerin) feiern konnte. Er spielte die ganze Woche über tolles Tennis und es war warschehinlich, über die ganze Woche gesehen, das beste Tennis dass er uns je gezeigt hat.
Bei den Grand Slams konnte er seinen "Drittrunden-Fluch" leider nicht beenden und er muss somit auf nächstes Jahr hoffen um erstmals in die zweite Turnierwoche zu kommen. Bei den Australian Open konnte er in den ersten beiden Runden Kei Nishikori und Andreas Beck jeweils eine Niederlage zufügen aber gegen Murray schaffte er nichmal einen Satzgewinn. Beim Heimturnier in Kitzbühel, wo er ein Jahr zuvor im Finale stand, reichte es nur fürs Viertelfinale wo er gegen Mikhail Youzhnyi den Kürzeren zog. In der darauffolgenden Woche in Paris bei den French Open ging es gut los als er in den ersten zwei Auftaktspielen sich gegen Sergio Roitman und Guillaume Rufin in jeweils drei Sätzen durchsetzte. In Runde drei wartete mit Gael Monfils allerdings eine schwierigere Aufgabe und er musste sich in vier Sätzen "ergeben". In Wimbledon, ich glaube dass ihr mittlerweile wisst wann Schluss war, reichte es abermals nur für Runde drei als er sich nach Siegen über Wayne Odesnik und Benjamin Becker Andy Roddick geschlagen geben musste. Er spielte allerdings gut und war auch drauf und dran ihn zu biegen aber schlussendlich reichte es doch nicht und wiedermal musste er nach der ersten Woche aufhören. Seine letzten beiden Highlights waren die US Open und sein richtiges Heimturnier in der Wiener Stadthalle. Bei den US Open reichte es nur für Runde 2 allerdings hatte er dort mit Juan Martin Del Potro, der später auch das Turnier gewann, ein Kaliber vorgesetzt bekommen gegen den man verlieren kann. Zuvor beendete er Marat Safin`s Grandslamkarriere der diese Saison seine Karriere beendete.
In Wien war dann sein persönlicher Höhepunkt des Jahres oder ziemlich sogar seiner Karriere. Er konnte das Turnier gewinnen. Nach Chiudinelli, Hrbaty und Stepanek wartete der Serbe Tipsarevic den man auch mal besiegen muss. Kein Problem für Jürgen, er gewann in drei Sätzen. Im tollen Finale konnte er sich schließlich auch noch gegen den an Nummer eins gesetzten Kroaten Marin Cilic durchsetzen und dann kannte der Jubel keine Grenzen. Vater, Mutter, Mirna und Dinko Jukic, Bruder Gerald, Trainer und noch einige mehr warteten darauf ihn in die Arme zu nehmen und ihm zu gratulieren. Auch ich sag an dieser Stelle: Nochmals Gratulation Jürgen! Die Saison wollte er in Basel beenden aber er musste verletzungsbedingt absagen und somit war das Match gegen Cilic sein letztes Saisonspiel aber ich denke dass der Abschluss nicht hätte schöner sein können.
Daniel Köllerer:

Das Bild das ihr oberhalb seht ist das wohl bekannteste von ihm, dem verrückten, durchgeknallten "Crazy Dani" Daniel Köllerer. Er hat sich aber ein wenig gebessert und nicht nur sein Auftreten ist besser geworden sondern auch sein Spiel und damit wurden auch die ERfolge grösser und man hörte immer mehr von ihm. Er kann sich mittlerweile auch Nummer 2 Österreichs nennen aber er wäre lieber die Nummer eins. Er war schon knapp dran. Trotz alldem wurde er von Gilbert Schaller nicht ins Daviscup-Spiel gegen Chile einberufen worauf es heftige Diskussionen in den Medien und unter den österreichischen Tennisfans gab. Österreich schaffte es übrigens nicht. Bei den Grand Slams ging es ihm nicht allzu gut ausser beim letzten dieses Jahres, den US Open, er begeisterte mit seinem Spiel und seiner Art die Fans und riss sie zu Jubelstürmen hin. Unvergessen sein Netzroller als er danach das Netz küsste, ihr könnnt oben das passende Bild dazu sehen. In der ersten Runde konnte ihn der Portugiese Rui Machado nicht bezwingen. In Runde zwei kam es dann zum Duell mit Pablo Cuevas wo er sich auch durchsetzte und nun auf Melzer-Bezwinger Juan Martin Del Potro, der, wie bereits geschrieben, später Turniersieger wurde. In diesem Match begeisterte er die Massen, warum wisst ihr ja bereits, aber zum Sieg reichte es dennoch nicht. Bei allen anderen Grand Slams war in Runde 1 Schluss.
Stefan Koubek:


Seine Saison war sehr durchwachsen. Das Ziel, die Top 100, wurden nicht erreicht. Bei den Grand kam er nie über Runde 2 hinaus. Er war allerdings auch mal knapp dran, das muss man ihm lassen. Leider waren die positivsten Nachrichten über ihn dass er einige Male mit Roger Federer trainieren durfte wie auch in den letzten Tagen. Auch bei den Turnieren im heimischen Österreich lief es nicht allzu gut für ihn. In Kitzbühel war in Runde 2 gegen den späteren Finalisten aus Russland Mikhail Youzhny Schluss und in Wien musste er sich überhaupt schon in Runde 1 geschlagen geben. Der Gewinner war Frederico Gil aus Portugal. Das letzte Turnier für ihn in diesem Jahr war ebenfalls in Österreich, ein Challenger in Salzburg, bei dem er sich dem Deutschen Philipp Petzschner in zwei Sätzen ergeben musste. In Kitzbühel hat er selbigen noch glatt in zwei Sätze geschlagen.
Mit dem Davis Cup-Team konnte er die Weltgruppe nicht halten und musste mitabsteigen. Er war der tragische Held dieser Partie als er zwei Spiele in fünf Sätzen verlor und somit maßgeblich am Abstieg beteiligt war. Allerdings hat er in Garmisch gegen Deutschland gut gespielt und dort einen Rainer Schüttler besiegt.Viel Glück im neuen Jahr Stefan! und natürlich auch den anderen beiden Österreichern sowie allen Tennisspielern -und Fans auf der ganzen Welt!
Bildquellen:(chronisch)
www.tenniswien.at
www.abendblatt.de
resources.vienna.at
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