Donnerstag, 31. Dezember 2009

Vorschau: Januar

Von: Christian

Es dauert nicht mehr lange und die neue Tennissaison beginnt. Hier möchte ich zur Einstimmung eine Vorschau geben, was uns in diesem Monat bevorsteht.

1. Woche: 3.1 / 4.1 - 10.1

Brisbane (Australien) | Hard | 250er
Chennai (Indien) | Hard | 250er

Doha (Katar) | Hard | 250er

Als erste Turniere des Jahres haben wir 3 der 250er Kategorie. Am interessantesten von der Besetzung her dürfte Doha sein. Hier nehmen Federer und Nadal teil und weiterhin Davydenko und Tsonga aus der Top 10 teil. Etwas schwächer besetzt sind da Chennai und Brisbane. In Chennai dürften Söderling, Cilic und Wawrinka und in Brisbane Roddick, Stepanek und Monfils die Topspieler sein.

2.Woche: 11.01 - 17.01

Sidney (Australien) | Hard | 250er
Auckland (Neuseeland) | Hard | 250er

Weiter geht es in Australien nach Brisbane mit Sidney. Als Favoriten
hätten wir hier Monfils, Berdych, Wawrinka und Hewitt. In Auckland sind die vier Bestgesetzen interessanterweise alle Spanier. Nach Robredo, Ferrer, Ferrero und Almagro folgen noch Kohlschreiber und Melzer.

3/4. Woche: 18.01 - 31.01

Australien Open (Melbourne) | Hard | Grand Slam

Eindeutig das Highlight zu Jahresbeginn. Auf das erste Grand Slam
Turnier des Jahres sind wohl alle Tennisfans gespannt. Besonders interessant an diesem Turnier ist, dass es hier am häufigsten Überraschungen gibt, da nicht immer alle Topspieler zu Jahresbeginn in Topform sind. Zu den Australien Open folgt natürlich bei uns noch eine größere Vorschau.

Bildquellen:
bmwopen.de
wordpress.com

Sonntag, 20. Dezember 2009

Jahresrückblick Teil 6: Die 3 besten Österreicher

Von: Peter Deutsch

Das hier ist der letzte Teil unseres großen Jahresrückblicks. Wir (Christian und ich) wünschen euch unseren Lesern einen guten Rutsch ins neue Tennisjahr und dass eure Lieblingsspieler auch viel gewinnen. Wir danke fürs Lesen und würden uns freuen euch auch im nächsten Jahr wieder einladen zu dürfen um mitzulesen. Ihr könnt bei den Kommentaren auch immer Anregungen,Wünsche oder Beschwerden schreiben, wir nehmen diese gerne zur Kenntnis und versuchen sie zu verbessern.

Über Österreicher gibt es normal nicht viel zu berichten, oder zumindest nicht über viele Spieler, aber dieses Jahr ist viel passiert und in diesem Teil unseres Rückblicks will ich auf die drei Österreicher die dieses Jahr am präsentesten waren, oder zumindest von denen man am meisten gehört hat, zurückblicken und euch nochmal ihre Erfolge und Niederlagen zeigen. Viel Spass dabei!

Jürgen Melzer:


Er ist seit Jahren die klare Nummer 1, ausser dieses Jahr als diese Position in Bedrängnis kam aber später mehr dazu, und auch dieses Jahr konnte er diese Position halten und sich beweisen als Österreichs bester Mann. Sein Highlight war sicherlich der Sieg bei seinem Heimturnier in Wien den er gemeinsam mit seiner Freundin, mit der er seit diesem Jahr zusammen ist, Mirna Jukic (Schwimmerin) feiern konnte. Er spielte die ganze Woche über tolles Tennis und es war warschehinlich, über die ganze Woche gesehen, das beste Tennis dass er uns je gezeigt hat.
Bei den Grand Slams konnte er seinen "Drittrunden-Fluch" leider nicht beenden und er muss somit auf nächstes Jahr hoffen um erstmals in die zweite Turnierwoche zu kommen. Bei den Australian Open konnte er in den ersten beiden Runden Kei Nishikori und Andreas Beck jeweils eine Niederlage zufügen aber gegen Murray schaffte er nichmal einen Satzgewinn. Beim Heimturnier in Kitzbühel, wo er ein Jahr zuvor im Finale stand, reichte es nur fürs Viertelfinale wo er gegen Mikhail Youzhnyi den Kürzeren zog. In der darauffolgenden Woche in Paris bei den French Open ging es gut los als er in den ersten zwei Auftaktspielen sich gegen Sergio Roitman und Guillaume Rufin in jeweils drei Sätzen durchsetzte. In Runde drei wartete mit Gael Monfils allerdings eine schwierigere Aufgabe und er musste sich in vier Sätzen "ergeben". In Wimbledon, ich glaube dass ihr mittlerweile wisst wann Schluss war, reichte es abermals nur für Runde drei als er sich nach Siegen über Wayne Odesnik und Benjamin Becker Andy Roddick geschlagen geben musste. Er spielte allerdings gut und war auch drauf und dran ihn zu biegen aber schlussendlich reichte es doch nicht und wiedermal musste er nach der ersten Woche aufhören. Seine letzten beiden Highlights waren die US Open und sein richtiges Heimturnier in der Wiener Stadthalle. Bei den US Open reichte es nur für Runde 2 allerdings hatte er dort mit Juan Martin Del Potro, der später auch das Turnier gewann, ein Kaliber vorgesetzt bekommen gegen den man verlieren kann. Zuvor beendete er Marat Safin`s Grandslamkarriere der diese Saison seine Karriere beendete.
In Wien war dann sein persönlicher Höhepunkt des Jahres oder ziemlich sogar seiner Karriere. Er konnte das Turnier gewinnen. Nach Chiudinelli, Hrbaty und Stepanek wartete der Serbe Tipsarevic den man auch mal besiegen muss. Kein Problem für Jürgen, er gewann in drei Sätzen. Im tollen Finale konnte er sich schließlich auch noch gegen den an Nummer eins gesetzten Kroaten Marin Cilic durchsetzen und dann kannte der Jubel keine Grenzen. Vater, Mutter, Mirna und Dinko Jukic, Bruder Gerald, Trainer und noch einige mehr warteten darauf ihn in die Arme zu nehmen und ihm zu gratulieren. Auch ich sag an dieser Stelle: Nochmals Gratulation Jürgen! Die Saison wollte er in Basel beenden aber er musste verletzungsbedingt absagen und somit war das Match gegen Cilic sein letztes Saisonspiel aber ich denke dass der Abschluss nicht hätte schöner sein können.

Daniel Köllerer:


Das Bild das ihr oberhalb seht ist das wohl bekannteste von ihm, dem verrückten, durchgeknallten "Crazy Dani" Daniel Köllerer. Er hat sich aber ein wenig gebessert und nicht nur sein Auftreten ist besser geworden sondern auch sein Spiel und damit wurden auch die ERfolge grösser und man hörte immer mehr von ihm. Er kann sich mittlerweile auch Nummer 2 Österreichs nennen aber er wäre lieber die Nummer eins. Er war schon knapp dran. Trotz alldem wurde er von Gilbert Schaller nicht ins Daviscup-Spiel gegen Chile einberufen worauf es heftige Diskussionen in den Medien und unter den österreichischen Tennisfans gab. Österreich schaffte es übrigens nicht. Bei den Grand Slams ging es ihm nicht allzu gut ausser beim letzten dieses Jahres, den US Open, er begeisterte mit seinem Spiel und seiner Art die Fans und riss sie zu Jubelstürmen hin. Unvergessen sein Netzroller als er danach das Netz küsste, ihr könnnt oben das passende Bild dazu sehen. In der ersten Runde konnte ihn der Portugiese Rui Machado nicht bezwingen. In Runde zwei kam es dann zum Duell mit Pablo Cuevas wo er sich auch durchsetzte und nun auf Melzer-Bezwinger Juan Martin Del Potro, der, wie bereits geschrieben, später Turniersieger wurde. In diesem Match begeisterte er die Massen, warum wisst ihr ja bereits, aber zum Sieg reichte es dennoch nicht. Bei allen anderen Grand Slams war in Runde 1 Schluss.

Stefan Koubek:


Seine Saison war sehr durchwachsen. Das Ziel, die Top 100, wurden nicht erreicht. Bei den Grand kam er nie über Runde 2 hinaus. Er war allerdings auch mal knapp dran, das muss man ihm lassen. Leider waren die positivsten Nachrichten über ihn dass er einige Male mit Roger Federer trainieren durfte wie auch in den letzten Tagen. Auch bei den Turnieren im heimischen Österreich lief es nicht allzu gut für ihn. In Kitzbühel war in Runde 2 gegen den späteren Finalisten aus Russland Mikhail Youzhny Schluss und in Wien musste er sich überhaupt schon in Runde 1 geschlagen geben. Der Gewinner war Frederico Gil aus Portugal. Das letzte Turnier für ihn in diesem Jahr war ebenfalls in Österreich, ein Challenger in Salzburg, bei dem er sich dem Deutschen Philipp Petzschner in zwei Sätzen ergeben musste. In Kitzbühel hat er selbigen noch glatt in zwei Sätze geschlagen.
Mit dem Davis Cup-Team konnte er die Weltgruppe nicht halten und musste mitabsteigen. Er war der tragische Held dieser Partie als er zwei Spiele in fünf Sätzen verlor und somit maßgeblich am Abstieg beteiligt war. Allerdings hat er in Garmisch gegen Deutschland gut gespielt und dort einen Rainer Schüttler besiegt.Viel Glück im neuen Jahr Stefan! und natürlich auch den anderen beiden Österreichern sowie allen Tennisspielern -und Fans auf der ganzen Welt!

Bildquellen:(chronisch)
www.tenniswien.at
www.abendblatt.de
resources.vienna.at

Freitag, 18. Dezember 2009

Jahresrückblick Teil 5: Wechsel an der Spitze

Von: Christian

Es ist viel passiert dieses Jahr. Und ein Ereignis dieser Saison, welches man mit dieser wohl noch länger verbinden wird, ist der Wechsel an der Spitze, der sich dieses Jahr vollzogen hat. Und dies ist auch das Thema unseres heutigen Rückblickes auf die Tennissaison 2009. Und wenn wir bei diesem Thema sind, geht es natürlich um die 2 Spieler, die die letzten Jahre so dominierten, wie kaum 2 Spieler zuvor.

Kaum ein Tennisfan hätte nach dem Frühjahr
vorausgesagt, dass Nadal den 1.Platz in der Tennisweltrangliste an seinen Rivalen Roger Federer verlieren würde. Zu dominierend war der Spanier in diesem Teil der Saison. Das absolute Highlight war der Sieg im Australien Open Finale, wo er ausgerechnet Federer in 5 Sätzen schlug, und somit seinen persönlichen Karrierehöhepunkt erreichte. Für Federer war dies ohne Zweifel ein Rückschlag. Auf Sand und Rasen hatte er bisher bereits gegen Rafael Nadal verloren, doch auf Hard Court schien er der Nummer 1 immer noch überlegen. Doch dies widerlegte Nadal eindrucksvoll mit diesem Sieg. Das Einstellen des Grand Slam Rekords von Pete Sampras schien aufgrund der Dominanz von Nadal in weite Ferne zu rücken.

Es folgte eine Dürreperiode für den Schweizer. Das Frühjahr brachte wenig Erfolge für die ehemalige Nummer 1. Im Gegensatz dazu spielte Nadal in dieser Zeit groß auf. 4 Titel gewann er nach dem ersten Grand Slam Turnier des Jahres. Er war der Favorit für die French Open. Wer sollte ihn dort aufhalten? Aber hier kam der Wandel, der entscheidend war für den restlichen Verlauf der Saison. Zuerst kam es zu der Niederlage Nadals in Madrid gegen Federer im Finale. So überraschend kam diese jedoch nicht, spielte Nadal einen Tag zuvor doch ein Marathonmatch gegen Novak Djokovic. Doch es war ein Zeichen des Schweizers, der sich pünktlich vor Roland Garros zurückmeldete. Und bei den French Open geschah tatsächlich das Unfassbare. Nadal, der 4fache Champion schied im Achtelfinale gegen Söderling aus. Es war eine der größten Sensationen des Jahres. Und Federer nutzte diese einmalige Chance und gewann zum ersten Mal in seinem Leben die French Open und egalisierte damit den Rekord von Pete Sampras.

Was dann folgte, war wohl das bitterste Ereignis für Nadal in dieser Saison. Er zog sich eine Verletzung zu, die für ihn noch lange handicapen sollte. Er musste das Turnier in Wimbledon absagen und mitansehen, wie Federer dieses Turnier gewann und so die neue Nummer 1 wurde, da Nadal sämtliche Punkte verlor, die sein Sieg letztes Jahr ihm eingebracht haben. Und aufgrund dessen war es eigentlich jetzt bereits klar, dass er dieses Jahr nicht mehr zurückschlagen würde. Es folgte ein sehr erfolgreicher Sommer für Federer. Er gewann das Turnier in Cincinati und erreichte bei den US Open das Finale. Nadal kam dagegen den Rest der Saison nicht mehr zu der Form des Saisonbeginns. Bei den US Open erreichte er mit dem Halbfinale noch ein sehr respektables Ergebnis, bedenkt man seine lange Verletzungspause, aber gegen den späteren Sieger Del Potro hatte er keine Chance. Der Rest des Jahres brachte für beide keine großen Erfolge mehr (abgesehen dem Davis Cup Erfolg der Spanier, aber ich wollte hier auf die Einzelwettbewerbe eingehen).CincFFFnCincinnatinatiCincinnati

Bei den Fans beider Spieler heiß debattiert ist die Frage, in wie weit sich der Wechsel vollzogen hätte, wenn Nadal sich nicht verletzt hätte und somit Wimbledon absagen musste. Es mag richtig sein, dass Federer durch die Verletzung seines Kontrahenten einen klaren Vorteil hatte und es ist gut möglich, dass es möglicherweise ansonsten anders gelaufen wäre. Doch sollte man bei der Betrachtung 2 Aspekte nicht vergessen. Zum einen war Nadals Verletzung natürlich unglücklich, aber teilweise war sie auch bedingt durch dessen Turnierplanung. So spielte Nadal innerhalb von 5 Wochen vor den French Open 4 Turniere, wobei er immer bis in das Finale kam. Dass bei solch einer Belastung die Verletzungswahrscheinlichkeit steigt, ist wohl kaum zu leugnen. Zum anderen bringt es wenig über irgendwelche Eventualitäten zu diskutieren. Vielleicht wäre es anders gelaufen, vielleicht aber auch nicht.

Ich persönlich hoffe, dass Nadal nächstes Jahr wieder zu seiner alten Form findet und dass wir noch einige spannende Matches zwischen ihn und Federer erleben werden (auch wenn ich selbst lieber mehr Siege Federers als in der Vergangenheit sehen würde).

Bildquellen (chronologisch):
www.dpchallenge.com
www.wordpress.com
www.neuepresse.de
www.merkur-online.de

Sonntag, 13. Dezember 2009

Jahresrückblick Teil 4: Die Saison in Zahlen

Von: Christian

Jede Tennissaison bringt Emotionen und große Momente, aber in diesem Teil unseres Rückblickes soll es um die nackten Zahlen und Statistiken dieses Jahres gehen. Doch auch ein Rückblick dieser Art kann durchaus interresant sein.


Und beginnen wollen wir unsere Reise durch die Welt der Zahlen mit Ivo Karlovic. Für Tennisinterresierte dürfte es nicht schwer zu erraten sein, welche Kategorie der 2,08 m große Kroate anführt. Mit 890 Assen ist er der Topmann in dieser Statistik. Erstaunlich ist dies vor allem, weil er mit 43 Matches verhältnismäßig wenig Matches bestritten hat. Das bedeutet etwa 20 Asse pro Match. Alleine 78 Asse schlug er beim Davis Cup gegen Stepanek. Kurioserweise verlor er dieses Match dennoch.

Den grössten Sprung in der Weltrangliste in diesem Jahr machte ein 28 Jähriger Schweizer. Gemeint ist Marco Chiudinelli. Dieser machte unglaubliche 723 Plätze gut und belegt nun Rang 56. Höhepunkt war dabei zweifelsohne das Halbfinale in Basel gegen seinen Landsmann Roger Federer. Damit gebührt ihm eigentlich der Titel "Aufsteiger des Jahres", zumindest, wenn man dies wörtlich nimmt.

Vom Aufsteiger kommen wir dann zum "Longplayer" Novak Djokovic. 97 Mal betritt er den Platz um ein Match auszutragen. Und damit ist er der Führende in dieser Kategorie. Dabei erspielte er eine Bilanz von 78 Siegen zu 18 Niederlagen.

Trotz seines "Fleiß" gelang es Djokovic nicht die meisten Titel in dieser Saison zu erringen. Dies gelang dem Schotten Andrew Murray. Er gewann dieses Jahr 6 Titel, wobei die meisten ins
Frühjahr fielen. Dennoch reichte es für ihn nicht zu einem "großen" Titel.

Niemand verlässt gerne den Platz als Verlierer, dies nahm sich Roger Federer zu Herzen und er wurde der Spieler, der diese Saison die wenigsten Niederlagen einstecken musste. 12 Stück waren es insgesamt. Die meisten Siege errang außerdem unsere "Longplayer"
Djokovic.

Um Siege zu erringen ist mentale Stärke wohl ebenfalls so wichtig wie spielerische Klasse. Und gut lässt sich dies immer an Breakchancen sehen. Nervenstark zeigte sich diese Saison Rafael Nadal, er wehrte 47% aller Breakbälle ab, also etwa jeden 2., aber auch Fernando Gonzales, der seine Breakbälle zu 71% zu nutzen wusste. Beide führen diese Kategorien an.

Es gibt wohl kaum etwas Ärgerlicheres als durch einen Doppelfehler Punkte, besonders in schwierigen Situationen. Deshalb versucht jeder Spieler diese Art von Fehlern umbedingt zu vermeiden. Am Besten gelang dies dieses Jahre dem Spanier Ferrero, der nur 84 Doppelfehler produzierte.


Es gibt keine junge oder alte Spieler, nur gute oder schlechte. Eine Weissheit, die aus dem Fussball kommt, die wohl aber auch problemlos auf Tennis übertragen werden kann. Und die 2 folgenden Spieler bewiesen dies auch. Marin Cilic, damals erst 20, war dieses Jahr zum Beispiel der jüngste Spieler, der ein Turnier gewinnen konnte. Sein "Pendant" war der Deutsche Tommy Haas, der in Halle mit 31 Jahren das dortige Rasenturnier gewann.


Bildquellen (chronologisch):
www.my-sci.com
www.zimbio.com
www.ontennis.com
www.mirror.co.uk
www.tenniswallpapers.net
Quelle für Statistiken: www.atpworldtour.com

Dienstag, 8. Dezember 2009

Jahresrückblick Teil 3: Die Aufsteiger

Von: Christian

Jedes Jahr gibt es Favoriten, die jeden Tennisfan direkt einfallen, wenn es um die Favoritenfrage bei großen Turnieren geht. Doch jedes Jahr finden wir auch Spieler, die Leistungen bringen, die man ihnen anfangs kaum zugetraut hätte. Hier im 3.Teil unseres Jahresrückblicks will ich auf diese Spieler, die zu den Aufsteigern der Saison zählen, eingehen.


Fernando Verdasco (26)
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Verdasco bei den Australien Open (Bildquelle: media.photobucket.com)

Er war die Überraschung beim ersten Grand Slam in Australien. Fernando Verdasco spielte ein hervorragendes Turnier, womit wohl nur die Wenigsten gerechnet hatten. Auf seinem Weg ins Halbfinale eliminierte er unter anderem den Geheimfavoriten Andrew Murray. Aber der Höhepunkt kam für Verdasco, der mit tolles offensives Tennis beeindruckte, dann in Form des Halbfinals gegen Nadal, welches zu den besten Matches des Jahres gehörte. Dieser Krimi sollte jedoch das letzte Match von Verdasco werden, denn er verlor es unwürdigerweise durch einen Doppelfehler seinerseits.


Verdasco nimmt erstmals bei dem Master Final teil (Bildquelle: spox.com)

An diese Leistungen kam Verdasco dann in der späteren Saison nicht mehr heran. Es folgte ein gutes Frühjahr, in dem er bei 5 1000er Turnieren das Viertelfinale erreichte. Außerdem gelang in bei den US Open der Einzug in die Runde der letzten 8. Am Ende der Saison konnte er sich zu den besten 8 Spielern der Saison zählen und nahm somit bei dem Master Finals in London teil. Während die Nominierung zweifelsohne ein Highlight in Verdascos Saison war, was es das Turnier, in dem er alle 3 Matches verlor, an sich eher nicht. Dennoch gehört er definitiv zu den Aufsteigern dieser Saison.


Robin Söderling (25)kg



Söderling bei den French Open (Bildquelle: rp-online.de)

Es war eigentlich wie jedes Jahr bei den French Open. Es gab nur einen Favoriten und der hieß natürlich Rafael Nadal. Und wenige zweifelten an einem Sieg, nachdem der Spanier bereits die vorherige Sandplatzsaison dominierte. Doch es geschah das Unfassbare, den Nadal schied bereits in der Runde der letzten 16 aus dem Turnier. Und es war der Schwede Robin Söderling, dem dieses Kunststück gelang. Er, der die bisherige Saison eher weniger auffiel, schlug den König der Asche in 4 Sätzen. Es war der wohl größte Sieg in der Karriere des Schweden. Er zog bei den French Open daraufhin bis in das Finale ein, wo er gegen Roger Federer unterlag.



Söderling bei dem Master Final (Bildquelle: rp-online.de)

Nach diesem Höhepunkt folgte zunächst am Ende des Jahres wieder eine starke Phase. Söderling erreichte das Viertelfinale der US Open (wo er kurioserweise wie bereits bei den 2 vorherigen Grand Slams Federer unterlag). Zum Abschluss des Jahres durfte Söderling den verletzen Andy Roddick beim Master Final in London ersetzen. Und dort spielte der Schwede ein starkes Turnier. In der Gruppenphase schlug er die Weltranglistennummer 2 und 3, Nadal und Djokovic, und zog ins Halbfinale ein. In diesem verlor er nur knapp gegen Del Potro. Wie Verdasco gehört er damit zu den Aufsteigern des Jahres.


Juan Martin Del Potro (21)kg


Spricht man von Del Potro kann man eigentlich nicht wirklich von einem Aufsteiger im eigentlichen Sinn sprechen, da er schon zu Beginn der Saison bereits in der Top10 war und man auch schon damals um sein Potential wusste. Aber er machte zweifelsohne einen großen Leistungssprung in diesem Jahr.

Das erste Ausrufezeichen setzte er bei den French Open. Schon vorher zeigte er bei Grand Slams gute Leistungen, erreichte die Runde der letzen 8 sowohl bei den US Open (2008) und Australien Open. Doch der Einzug in das Halbfinale in Paris hatte eine neue Qualität. Der Argentinier, der vor allem durch die Härte seiner Schläge und durch einen starken Aufschlag beeindruckte, spielte ein starkes Turnier. So kam es zu den Duell mit Roger Federer und diesem verlangte er alles ab. Jedoch verlor er dieses Match trotz guten Start (2-1 Satzführung) gegen den späteren Champion.gggggg(Bild: Del Potro bei den French Open (photobucket.com))



Del Potro triumphiert in New York (www.sportgate.de)


Doch dies sollte nicht das Saisonighlight bleiben für Juan Martin Del Potro. Nach dem nicht so erfolgreichen Wimbledon Turnier, folgte der sensationelle Triumph in New York beim letzen Grand Slam Turnier des Jahres. Es war das Turnier des Shootingstars. Im Halbfinale schlug er die ehemalige Nummer 1 Rafael Nadal mit 6-2 6-2 6-2 und erreichte das Finale, ausgerechnet gegen Federer, gegen den er zuvor in Paris verlor. Doch dieses Mal kam es anders und Del Potro konnte den Schweizer in einem dramatischen Finale in 5 Sätzen besiegen. Imponierend war dabei die mentales Stärke des damals noch 20 Jährigen. Trotz diverser Rückschläge konnte er immer wieder zurückschlagen und konnte seinen ersten Grand Slam Titel gewinnen. Er ist außerdem der erste Spieler, der Roger Federer in einem GS Finale besigen konte, zusammen mit Federers ewigen Rivalen Federers Nadal. Dieser Sieg markiert den endgültigen Durchbruch von Del Potro in der Spitzengruppe.


Jahresrückblick Teil 2: Die Grand Slams

Von: Peter Deutsch

Sie finden jedes Jahr statt, zur selben Zeit, am selben Ort und sind jedes Jahr die Highlights der Saison: Die Grand Slams. Um Roland Garros (French Open) gibt es zurzeit Diskussionen aber hier im Jahresrückblick wird nur auf die Highlights geschaut. Viel Spass dabei!

Australian Open:


Traditionell sind die Australian Open das erste grosse Highlight des Jahres und eröffnen die Grand Slam Saison. Dieses Jahr ging Novak Djokovic als Titelverteidiger ins Turnier aber die grossen Favoriten waren wie immer Roger Federer und Rafael Nadal. Es war ein spannendes Turnier mit vielen Spielen wie ihr auch schon dem ersten Teil entnehmen konntet. Novak Djokovic flog schon im Viertelfinale raus allerdings durch w.o. gegen Andy Roddick und dieser musste dann im Halbfinale gegen die damalige Nummer 2 der Welt Roger Federer ran. Im zweiten Halbfinale gabs ein rein spanisches Duell und es wurde ein grandioses Spiel in dem sich Rafael Nadal nach fünf Sätzen durchsetzte und gewann. Im anderen Halbfinale wars nicht ganz so spannend denn hier musste Andy Roddick bereits nach drei Sätzen erkennen dass er ausgeschieden ist. So kams wiedermal zum Duell Roger Federer gegen Rafael Nadal. Das Finale war an Spannung kaum zu überbieten und lieferte tolle Ballwechsel. Nach ein bisschen weniger als Viereinhalb Stunden und fünf Sätzen konnte sich Rafael Nadal Australian Open-Sieger nennen und gewann somit natürlich den ersten Grand Slam des Kalenderjahres 2009.

French Open:

Beim zweiten Grand Slam des Jahre war wieder mal Rafael Nada der grosse Favorit der die vorherigen Vier Turniere für sich entscheiden können. Fordern konnten ihn bis dahin nur Federer dessen einziger Grand Slam der ihm noch fehlte Roland Garros war. In diesem Jahr aber kam das Unerwartete und Rafael Nadal musste sich im Achtelfinale dem Schweden Robin Söderling ergeben und damit war der weg für Federer frei. Doch dann im Viertelfinale kam Tommy Haas und der war gegen Federer bereits 2:0 in Führung aber schlussendlich konnte auch er ihn nicht besiegen. Der Überraschungsmann dieses Turniers war eindeutig Robin Söderling der nach Nadal noch Davydenko und Gonzalez besiegen konnte und somit in sein erstes Grand Slam-Finale einzog. Der Gegner war Roger Federer der im Halbfinale in einem tollen Spiel Juan Martin del Potro besiegen konnte. Das Finale war allerdings nicht sehr spannend und Federer konnte sich in drei Sätzen durchsetzen. Trotzdem war es ein tolles Turnier von Söderling. Der negative Höhepunkt des Endspiels war ein Flitzer der uns in einen kurzen Schockmoment versetzte als er auf Federer zulief aber Gott sei Dank hat er ihm nicht angetan.

Wimbledon:

Das wohl traditionsreichste und berühmteste Tennisturnier der Welt ging dieses Jahr in London ohne die Nummer 1 der Welt Rafael Nadal über die Bühne und damit war der Weg zur Nummer 1 für Roger Federer frei. Im Viertelfinale gab es die erste grössere Überraschung als Tommy Haas Novak Djokovic besiegte und wie in Paris auf Federer traf. Das andere Halbfinale hieß Andy Murray gegen Andy Roddick. Wie in Frankreich konnte sich auch hier Federer durchsetzen und traf auf Roddick der die grosse britische Hoffnung Andy Murray aus dem Turnier warf. Das Finale war hochdramatisch und an Spannung kaum zu überbieten. Nach 4:16 Stunden gewann Federer mit 5-7 7-6 7-6 3-6 16-14 und damit Wimbledon zum insgesamt sechsten Mal. Damit holte er sich natürlich auch die Weltranglistenführung, vom wie bereits angesprochen verletzten Nadal, zurück und zeigte es seinen Kritikern die ihn nach dem letzten Wimbledon-Turnier abgeschrieben haben.

US Open:

Im letzten Grand Slam des Jahres gab es einen Überraschungssieger. Wie bei allen Turnieren war Federer der grosse Favorit und diesmal war auch Nadal wieder dabei der dieses Turnier allerdings noch nie gewinnen hat können. Im Viertelfinale kam es zum erneuten Duell des French Open-Finales Söderling vs Federer und abermals konnte sich Söderling nicht durchsetzen. Federer traf nun auf Djokovic. Das andere Halbfinale hieß Rafael Nadal gegen Juan Martin Del Potro. Rafael Nadal war bei seinem Grand Slam-Comeback schon weit gekommen aber im Halbfinale war dann gegen den argentinischen Shootingstar Schluss und es kam nicht zum "Traumfinale" Federer vs Nadal. Federer hat sich aber durchgesetzt und schlug in diesem Match den nach seinen Angaben "Besten Schlag meiner Karriere". Er spielte rückwärts durch die Beine einen Passierball am Serben vorbei. Im Finale trafen nun also der Schweizer und der Argentinier aufeinander und das Spiel ging über fünf Sätze. Federer war bereits 2:1 in Sätzen vorne aber dan kam "DelPo" zurück und entschied die letzten beiden Sätze für sich und schaffte die Überraschung, es war sein erster Grand Slam-Sieg und dem symphatischen Jungstar haben es viele Tennisfans auf der ganzen welt gegönnt. Er konnte in der dritten und vierten Runde auch schon die beiden heißesten Eisen aus österreichischer Sicht, Jürgen Melzer und Daniel Köllerer, ausschalten.


Bildquellen: (chronologisch)
http://www.huffingtonpost.com
http://www4.pictures.gi.zimbio.com
http://photos.killervirgo.com
http://www.abendblatt.de

Sonntag, 6. Dezember 2009

Jahresrückblick Teil 1: Die besten Matches

Von: Christian

So, liebe Tennisfans. Die Tennisaison 2009 ist mit dem Master Event in London zu Ende gegangen. Ein geigneter Zeitpunkt, um noch mal die Höhepunkte des Jahres revue passieren zu lassen. Deshalb eine Auswahl der besten Matches dieses Jahres:



Australien Open - Halbfinale: Nadal - Verdasco


Wohl der erste grosse Höhepunkt des Jahres. Nadal, der später den ersten Grand Slam Titel des Jahres gewinnen sollte, und Verdaso, die Überraschung dieses Turniers, wobei er unter anderen den hoch gehandelten Murray besiegte, lieferten sich einen unglaublichen Kampf um den Einzug in das Finale der Australien Open, der über 5 Stunden andauern sollte. Beide Spanier spielten hervorragend, wodurch dieses Match mit dem Finale wohl das beste Match im ganzen Turnier war. Einziger Wehrmutstropfen bleibt das unwürdige Ende durch einen Doppelfehler von Verdasco. So setzte sich die damalige Nummer 1 in diesem Duell durch und machte damit einen Riesenschritt in Richtung Australien Open Titel 2009.


Australien Open - Finale: Nadal - Federer


Dem ersten Highlight folgte mit dem Australien Open Finale gleich der nächste. Hier kam es zum Duell der beiden ewigen Rivalen Federer und Nadal. Allein schon von den Namen her hatte dieses Duell etwas Elektrisierendes. Die beiden grössten Spieler unsere Zeit sollten dann in einem 5-Satz Krimi die Frage nach dem Sieger dieses ersten Grand Slam Turniers beantworten. Es wurde ein Duell, was vielleicht von der Qualität her nicht dem letzten grossen Duell dieses beiden Rivalen, Wimbledon 2008 Finale, mithielt, aber was an Spannung kaum zu übertreffen war. Am Ende setzte sich der Spanier durch und erreichte so seinen bisherigen Karrierehöhepunkt mit seinem ersten Hard-Court Grand Slam Titel. Ebenfalls nicht in Vergessenheit geraten ist die emotionale Siegerehrung, bei der Federer emotional gepackt wurde und die Tränen nicht unterdrücken konnte.


Madrid - Halbfinale: Nadal - Djokovic



Das einzigste Match in dieser Auflistung, was nicht bei einem Grand Slam stattfand, und das hatte es wahrlich in sich. Nadal und Djokovic waren die Spieler, die die Sandplatzsaison vor dem French Open dominiert hatten. Beide vorherigen 1000er Masters Finals trugen diese beiden Spieler aus. Dieses Match sollte die vorherigen Duelle jedoch übertreffen. Beide Spieler zeigten Sandplatzttennis der Spitzenklasse. Djokovic gewann Satz 1 und hätte den Sack zu machen können, doch Nadal wehrte Satzbälle ab und gewann die beiden letzen Sätze in 2 dramatischen Tiebreaks.


French Open - Halbfinale: Federer - Del Potro


Bei den French Open dieses Jahres konnte Federer sich endlich seinen grossen Traum erfüllen und zum ersten Mal in seiner Karriere dieses letzte Grand Slam Turnier, was ihm noch fehlte, gewinnen. Aber dieser Traum hätte auch bereits im Halbfinale zu Ende sein können. Dort traf er auf den Argentinier Del Potro und beide zeigten wohl das beste Match dieses Grand Slam Turniers. Der Argentinier startete furios und ging 2-1 in Führung, aber wie so oft in diesem Turnier konnte Federer das Match drehen und für sich entscheiden. Dieser Sieg war wohl der entscheidende Baustein für Federers späteren Triumph.


Wimbledon - Finale: Federer - Roddick



Wer dachte, dass ein ähnlich spannendes Finale wie das legendäre Duell zwischen Federer und Nadal in Wimbledon 2008 lange auf sich warten lassen würde, irrte sich. Das diesjährige Finale konnte in Punkto Qualität zwar nicht mit dem vorherigen mithalten, wies aber eine ähnliche Spannung und Dramatik auf (Ergebnis des letzten Satzes: 16-14 !). Als Teilnehmer dieses Finales war auf der einen Seite Andy Roddick, der die riesige Chance hatte endlich einmal den Titel in Wimbledon, nachdem er bereits 2 Finalniederlagen einstecken musste, zu erringen, und Roger Federer, der sich mit diesem Sieg unsterblich machte und Pete Sampras's Grand Slam Rekord egalisierte.


US Open - Finale: Del Potro - Federer



Dieses Turnier verhalf einen jungen Argentinier zu seinem wohl endgültigem Durchbruch. Gemeint ist Juan Martin Del Potro mit seinem sensationellem Triumph in New York gegen niemand geringerem als Roger Federer. Wie in Wimbledon stellte bei diesem Grand Slam das Finale der absolute Turnierhöhepunkt dar, auch wenn es anfangs gar nicht danach aussah. Denn Federer begann sehr stark in diesem Match, aber wie so oft in diesem Match schlug Del Potro zurück und entschied dieses Finale für sich, welches den grössten Triumph seiner bisherigen Karriere darstellt.


Bildquellen (chronologisch angeordnet):
de.eurosport.yahoo.com
huffingtonpost.com
de.eurosport.yahoo.com
guim.co.uk
wordpress.com
nierva.com

Samstag, 5. Dezember 2009

Spanien ist Davis Cup-Sieger!

Bildquelle: news.bbc.co.uk/sport2/hi/tennis/8397358.stm


Von: Peter Deutsch

Nach dem 2:0 am ersten Tag konnte Spanien auch das dritte Spiel, das Doppel, gewinnen und krönt sich zum vierten Mal zum Davis Cup Sieger.
Am heutigen Tage konnten Feliciano Lopez und Fernando Verdasco gegen Tomas Berdych und Radek Stepanek mit 7-6 7-5 6-2 durchsetzen. Bereits gestern gewannen die Spanier David Ferrer und Rafael Nadal ihre Einzel. Damit ist nach den morgigen zwei Singles die Tennis-Saison beendet und vor allem für "Rafa" Nadal der ein schweres Jahr hatte ist es ein versöhnlicher Saisonabschluss. Gratulation Spanien und nun könnt ihr euch auf einen grossen Rückblick von mir und Christian freuen!

Perfekter Auftakt für Spanien!

Quelle: daviscup.com
Von: Peter Deutsch



Besser hätte der erste Tag für Spanien nicht laufen können, sie gehen mit einem 2:0 ins heutige Doppel und stehen mit einem Fuß schon auf dem Siegertreppchen.

Das Auftaktmatch zwischen Spaniens "Rafa" Nadal und Tschechiens Tomas Berdych konnte die Nummer zwei der Welt Rafael Nadal glatt in drei Sätzen gewinnen (7-5 6-0 6-2). Somit ging die erste Partie an Spanien und das zweite Einzel zwischen David Ferrer und Radek Stepanek stand bevor. Dieses Spiel war ein echter Krimi. Nach dem vierten Satz stand es 2:2 und dann kam der spannende fünfte Satz der mit 8:6 für Ferrer endete und Spanien ging somit mit 2:0 in Führung und hat jetzt die grosse Chance sich abermals den Titel zu holen. Tschechien müsste nun die üblichen drei Partien gewinnen, wenn es über haupt noch drei geben wird. Den Anfang könnten die Gäste heute im Doppel machen das für Spanien Feliciano Lopez und Fernando Verdasco bestreiten und auf der anderen Seite können Lukas Dlouhy und Jan Hajek verkürzen.

Dienstag, 1. Dezember 2009

Neuer Schreiber gefunden

Von: Christian

Hallo alle zusammen,

ich bin neu hier und will unserem Freund Peter beim Gestalten dieses Blogs unterstützen. Nun wollte ich mich aber erstmal vorstellen.

Mein Name ist Christian und ich bin 17 Jahre alt. Tennis verfolge ich seit etwa 2-3 Jahren. Seit letzten Jahr im Sommer dann intensiver, das heisst auch kleinere Turniere. Mein Lieblingsspieler ist Roger Federer, ich war von Anfang an von seiner Spielweise und seinem Talent fasziniert. Ich spiele selbst Tennis, aber nicht im Verein, sondern nur als Hobby.

Das soll dann genügen zu meiner Person. Auf diesem Blog aufmerksam geworden, bin ich über das Tennisforum "tennis-center.de". Mein Username ist "TopSpin08" und bin in dem Forum regelmäßig aktiv.

So, ich hoffe auf eine gute Zusammenarbeit und, dass ihr unsere Berichte interresant findet.

Davis Cup Finale 2009




Von: Peter Deutsch

Es ist der letzte grosse Tennisevent im Tennisjahr 2009. Das Davis Cup Finale zwischen Spanien und Tschechien das in Barcelona (ESP) stattfindet.
Die Spanier konnten Runde 1 Serbien klar mit 4:1 ausschalten um dann im Viertelfinale Österreich-Bezwinger Deutschland in einem knappen Duell zu bezwingen. Im Halbfinale war es dann wieder eine klare Sache für Spanien als sie Israel mit 4:1 besiegten.
Die Tschechen hatten in Runde 1 mit Frankreich kein leichtes Los aber konnten trotzdem mit 3:2 gewinnen. Auch im Viertelfinale hatten sie mit Argentinien einen schweren Gegner aber auch die konnten sie nicht aufhalten, 3:2. Im Halbfinale liefs dann besser und die Partie endete mit 4:1 nachdem sie nach dem Doppel schon bei 3:0 entschieden war, der Gegner hieß Kroatien.
Nun treffen die beiden im direkten Duell aufeinander und hier sind noch die Spieler:

Spanien: Rafael Nadal, Fernando Verdasco, David Ferrer und Feliciano Lopez
Tschechien: Radek Stepanek, Tomas Berdych, Jan Hajek, Lukas Dlouhy